| Die Erforschung neuer Wirkstoffe und Diagnostika in der Life Science-Industrie ist ein langwieriger und riskanter Prozeß. Genau hier setzen die Produkte von LION an. Mit seinem Produkt-Konzept will LION den Forschungsprozeß optimieren und beschleunigen. Dabei geht es darum die Datenflut, die bei der Wirkstoff-Forschung entstehen, rechentechnisch zu verarbeiten und in Beziehung zu Daten aus öffentlichen, internen oder externen Datenbanken zu setzen. Neben den
Softwareprodukten bietet LION auch hierauf bezogene Dienstleistungen an. LION möchte sich als SAP der Bioinformatik positionieren. Anders als Qiagen macht LION aber noch im erheblichen Umfange Verluste. Aufgrund hoher Forschungsausgaben liegen die Verluste im Geschäftsjahr (GJ) 2000 (April 1999 bis März 2000) bei 13 Mio. Euro bei einem Umsatz von 9,77 Mio. Euro. In drei bis vier Jahren will LION Gewinne erwirtschaften. Besonders auffällig ist die starke Abhängigkeit von einigen wen
igen Großkunden, insbesondere von der Bayer AG. |
| Unternehmenskennzahlen in Mio. € bzw. in € |
| Geschäftsjahr |
1998 |
1999 |
2000 |
| Umsatz [Mio. €] |
0,20 |
4,63 |
9,77 |
| Umsatzwachstum [%] |
|
2215 |
111 |
| Ergebnis [Mio. €] |
-2,27 |
-4,50 |
-13,00 |
| Ergebnis je Aktie [€] |
|
|
-0,71 |
| KUV (Kurs=60,5) |
5522 |
239 |
113 |
Alle Angaben dienen ausschließlich der Information und
stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf dar!
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